Wie du einen Businessplan innerhalb einer Stunde erstellst

Wie du einen Businessplan innerhalb einer Stunde erstellst

In dieser Folge werde ich dir erklären, wie du innerhalb von 60 Minuten einen Businessplan erstellen kannst.

Viele Leute scheuen die Arbeit einen Businessplan zu erstellen, da sie der Meinung sind, dass dies sehr viel Arbeit macht und sie diese Zeit besser nicht in einen Plan investieren wollen.

Meine Erfahrung mit Businessplänen

Wie ich bereits in einer früheren Folge erklärt habe, habe ich in meiner Karriere bereits mehrere Businesspläne erstellt und bin nun zu dem Fazit gekommen, dass ein klassischer 100 seitiger Businessplan wirklich eine Menge Arbeit bedeutet und man diese Zeit tatsächlich besser investieren kann.

Suchst du nicht nach Wagniskapital- kürze ab

Wenn du nicht auf der Suche nach Wagniskapital bist, empfehle ich dir den klassischen Businessplan abzukürzen und eine kleine Variante daraus zu erstellen.

Ich rate dir nicht, auf einen Businessplan zu verzichten, da er deine Idee nochmal überprüft und du harte Daten und Fakten bekommst, die dir vor Augen führen, ob dein Business lohnenswert ist oder du dich in eine Idee verrannt hast.

Warum ein Businessplan

Was ist die eigentliche Aufgabe eines Businessplans?

Ein Businessplan soll dir zunächst Orientierung geben und deine Idee und das komplette Wettbewerbsumfeld validieren.

Er ist aber auch dazu da, während deiner Geschäftstätigkeit immer wieder zu hinterfragen, ob du noch in der richtigen Fahrtrichtung bist oder ob du die Strecke verlassen hast.

Er schenkt dir also Orientierung und eine Leitlinie, an die du dich halten kannst und an der du deinen Fortschritt erkennen kannst.

Ich möchte dir 5 Schlüsselpunkte auflisten, die auf jeden Fall in jedem Businessplan enthalten sein sollten.

  1. Die Idee
  2. Warum du etwas machen möchtest
  3. Kunden
  4. Geld
  5. Zeit

Punkt 1 – Die Idee

Jede Idee benötigt ein Problem und eine Lösung des Problems.

Welches Problem löst du mit deinem Business, welches Problem löst du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung?

Diese Frage solltest du sehr schnell beantworten können, da sie die Grundlage deiner Existenz bedeutet.

Welches Problem haben deine Kunden und wie löst du dieses Problem? Also easy.

Punkt 2 – der „Warum Faktor“.

In diesem Fall gibt es dich, dein Unternehmen und der Markt, also deine potenziellen Kunden.

Die Frage, die du dir nun stellen solltest ist: Warum sollten die Kunden bei dir kaufen und warum möchtest du das Leben eines Unternehmers führen?

Wenn du z.B. kein großer Liebhaber von gutem Essen bist und gleichzeitig einen Gourmettempel eröffnen möchtest, passt dies nicht wirklich zusammen. Dies ist vergleichbar damit, wenn du eine Community aufbauen möchtest, aber Menschen nicht leiden kannst.

Bau dir ein Leben, wie es dir gefällt

Die Vorstellung wie du dein Leben leben möchtest und was dein Business von dir erwartet, sollten übereinstimmen.

Bist du eine Person, die gerne auf Reisen ist und du gründest ein Unternehmen, dass sehr lokal gebunden ist, solltest du dir gut überlegen, ob du solch ein Leben führen möchtest oder ob du nicht lieber doch etwas aufbaust, was deinen Erwartungen entspricht.

Die andere Frage des Warum bezieht sich eher auf den Markt. Was genau macht dein Unternehmen anders als andere?

Warum sollten die Kunden bei dir kaufen und nicht bei der Konkurrenz? Warum du?

Punkt 3 –  deine Zielgruppe

Zunächst musst du deine Zielgruppe genau definieren, um sie besser kennenzulernen und um zu verstehen, was genau die Bedürfnisse deiner Zielgruppe sind.

Damit meine ich nicht männlich, zwischen 20 und 30 Jahre, Akademiker.

Sondern, was sind die Interessen deiner Zielgruppe, was sind ihre Probleme, wo halten sie sich auf und wie kannst du sie gezielt ansprechen und ihr Interesse auf dich lenken.

In der Vergangenheit hatte ich in einem anderen Podcast dieses Thema bereits ausführlicher behandelt. Vielleicht hörst du mal rein.

Punkt 4 – das Geld

Was möchtest du verkaufen und wie teuer wird das Produkt sein?

Was kostet dich das Produkt im Einkauf?

Wie hoch ist deine Marge?

Ist da genug Marge?

Wie du siehst, dreht sich hier alles um Ausgaben, Einnahmen und Gewinn.

Jedes Business verursacht Kosten, wenn man es startet- wie hoch sind diese Kosten?

Wenn du Shirts online verkaufen möchtest, benötigst du zunächst einen Host, eine Webseite, einen Shop, und viele weitere Dinge, die dich Geld kosten und natürlich die Shirts an sich kosten auch noch.

Punkt 5 – die Zeit

Hier möchte ich 2 Unterschiede machen.

Wie lange benötigst du für einen pre-launch deines Produktes – also wie lange dauert es, bis du das MVP erstellt hast und wie lange benötigst du für dein ausgereiftes Produkt?

Die aufgewendete Zeit ist ein ganz elementarer Faktor deines Business.

Wann kannst du das fertige Produkt launchen und wann generierst du die ersten Einnahmen?

Wie du dir sicherlich vorstellen kannst, ist die Zeit auch immer gebunden an Kapital.

Je mehr Zeit du benötigst, um dein erstes MVP zu launchen, desto mehr wird dich das Projekt kosten.

Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, schon in einer sehr frühen Phase zu launchen, um an Ende nicht in eine völlig falsche Richtung zu entwickeln und damit nicht nur Zeit, sondern auch Geld zu verbrennen.

Zusammenfassung

Dein Businessplan sollte 5 wichtige Punkte enthalten

  1. Die Idee
  2. Warum du etwas machen möchtest
  3. Kunden
  4. Geld
  5. Zeit
2018-12-29T00:13:01+00:00Uncategorized|