Wie du in 6 einfachen Schritten ein Content-Monster wirst – Part 2

Wie du in 6 einfachen Schritten zum Content-Monster wirst-Part2

In der heutigen Folge möchte ich gerne auf den zweiten Teil von „Wie du in 6 Schritte wie du zu einem Content-Monster wirst“ näher eingehen.

In der letzten Folge haben wir die 3 Grundsätze besprochen, die so allgemeingültig und wichtig sind, dass du sie während deines gesamten Unternehmertums anwenden kannst.

Falls du die letzte Folge noch nicht angehört hast, möchte ich dich darauf hinweisen dies kurz nachzuholen, da du dann die Zusammenhänge etwas besser verstehen kannst.

Keine Sorge ich laufe nicht weg- switche kurz zu Part1 und komme dann wieder zu Part2 zurück.

Im ersten Teil habe ich über die 3 wichtigen Grundprinzipien gesprochen.

Das erste Grundprinzip ist das Vertrauen– Vertrauen ist unbezahlbar.

Das zweite Grundprinzip ist Reziprozität. Es gibt zahlreiche Studien die die Macht der Reziprozität bestätigen- nutze sie.

Das dritte Grundprinzip ist die Erwartung. Wenn Interessenten auf deine Website oder dein Projekt stoßen, haben diese Interessenten Erwartungen. Es gilt diese Erwartungen zu erfüllen, nein noch besser, overperforme hier und übererfülle die Erwartungen deiner Interessenten.

Dann habe ich die ersten 3 Schritte, wie du zu einem Content-Monster wirst, erläutert:

  • Im ersten Schritt solltest du dich auf ein Format beschränken, um dort richtig gut zu werden und dich gerade am Anfang nicht zu verzetteln.
  • Der zweite Schritt beschäftigt sich damit mindestens 30 Minuten täglich, 5 Tage die Woche aufzuwenden, um Content zu produzieren und im
  • Dritten Schritt ging es darum deine Medien und Formate die du produzierst mit deinem eigenen Brand zu versehen. So bist du weniger kopierbar und schaffst unverwechselbare Produkte.

Jetzt möchte ich auf die nächsten 3 Schritte eingehen, um das Paket zu vervollständigen.

Schritt 4: Gebe deinen Interessenten einen klaren „Call To Action“

Ein „Call To Action“ ist ein Ausruf, um bei deinen Interessenten eine sofortige Reaktion zu provozieren.

In dem ersten Teil haben wir über Reziprozität gesprochen. Wenn du Menschen etwas schenkst, liegt es in der Natur der Menschen, dass die Beschenkten gerne etwas zurückgeben möchten.

Viele benötigen hierzu einen kleinen push nach vorne und hier setzt der „Call to Action“ ein.

Viele tun sich sehr schwer zu einer Handlung aufzurufen, jedoch ist genau dieser Aufruf im Online Marketing ein wichtiges und gängiges Tool, um deinen Content nicht als eine Einbahnstraße zu bauen- also habe keine Angst davor den „Call To Action“ zu verwenden.

Egal welche Art von Content du produzierst. Ob es ein Video ist, ein Blogbeitrag oder einen Podcast- ein klarer „Call To Action“ ist absolut notwendig.

Schicke deine Interessenten auf deine Website, um das Vertrauen deiner Nutzer in dich und deine Projekte aufzubauen. Ein „Call To Action“ muss nicht zwangsläufig lauten „Kaufe dieses Produkt“- ich halte von dieser Art von „Call To Action“ übrigens nicht besonders viel.

Natürlich wird am Ende auch ein „Call To Action“ zu deinem Produkt führen, zuvor sollten jedoch viele weitere „Call To Actions“ deinen Nutzern zeigen, was sie bei dir kostenlos bekommen.

Ein guter und angebrachter „Call To Action“ sollte eher eingebettet sein in ein „Schau her, hier kannst du noch mehr Content konsumieren, der dir hoffentlich hilft weiterzukommen“. Er kann also dazu beitragen deinen freien Content weiter zu verbreiten, vielleicht forderst du auf ein Freebie herunterzuladen oder deinen Podcast auf iTunes zu bewerten.

Egal was es am Ende ist, fordere deine Interessenten klar und deutlich auf eine Handlung auszuführen. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass jeder produzierte Content von dir eine einzige Einbahnstraße ist.

Dies passiert wenn du deine Interessenten niemals zu etwas aufforderst und du ihnen niemals Alternativen aufzeigst. Angenommen einer deine Nutze liest deinen Blogbeitrag und zu keinem Zeitpunkt gibt es irgendwo einen Link der zu weiteren Beiträgen, Freebies oder dergleichen führt. Der Nutzer wird am Ende des Beitrags deine Website schließen und das wars- Chance vertan, um mehr von dir zu zeigen.

Ein Beispiel aus der Praxis bringt uns zu Youtube. Nahezu jeder YouTuber der sein Business ernstnimmt, fordert dich in seinem Video auf die Links in den Kommentaren anzuklicken, um z.B. ein Produkt zu kaufen oder um auf die Website des YouTubers zu gelangen. Viele YouTuber fordern dich auf ihren Kanal zu abonnieren, damit der Interessent bei jedem neuen Video benachrichtigt werden kann. So bauen die YouTuber eine wichtige Community auf, bestehend aus Fans, die die Videos dauerhaft konsumieren und am Ende vielleicht sogar ein Produkt kaufen.

Schritt 5: Nutze Social Media

Du arbeitest jeden Tag daran guten Content zu erschaffen. Die Produktion von Blogbeiträgen, Videos oder Podcastfolgen gehört zu deinem täglich Brot.

Am Ende der Woche hast du 2 oder 3 Formate produziert und nun kommt Social Media ins Spiel.

Ich nutze hier z.B. die App „Buffer“. Buffer bezeichne ich als meinen kleinen Social Media Schlüsselbund mit dem ich arbeite.

Alle meine Social Media Kanäle laufen bei Buffer zusammen. Hier habe ich die Möglichkeit meinen Content, den ich gerne veröffentlichen möchte, zu planen- sogar weit im Voraus.

Damit erspare ich mir eine ganze Menge Stress und Druck, da ich mich meistens an einem Tag hinsetze und die nächsten 2 bis 3 Wochen vorplanen kann.

Welche Funktion ich auch noch super finde: du fertigst einen Post an und kannst diesen dann auf allen Kanälen verteilen d.h. auf Facebook, Instagram, Twitter usw. .

Buffer erleichtert meine Arbeit also erheblich und ich kann diese App nur empfehlen. Es gibt eine kleine freie Version mit der du starten kannst und falls dir Buffer zusagt, kannst du im Anschluss die Premiumversion buchen. Es gibt auch noch viele weiterer solcher Apps wie Hootsuite usw. die genau das Gleich machen. Am Ende ist es reine Geschmackssache für welche App du dich entscheidest.

Ich mag Buffer, weil ich hier die Nutzeroberfläche eingänglicher finde und damit einfach lieber arbeite.

Egal wie du es machst, teile deinen tollen Content auf Social Media damit möglichst viele Menschen davon erfahren und du die Gelegenheit bekommst, eine eigene Community aufzubauen.

Vielleicht hast du am Anfang noch nicht viele Freunde oder Follower. Kein Problem. Du benötigst ein wenig Zeit, bis sich deine Follower aufbauen, aber sie werden kommen, wenn du guten Content publizierst, denn Social Media funktioniert genau nach diesem Prinzip- je mehr Content du lieferst, desto sichtbarer wirst du.

Bitte bringe hier ein wenig Geduld mit. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Wenn du also deinen Content auf den Sozialen Medien teilst, solltest du immer einen „Call To Action“ mitliefern. Wenn du über deine neue Podcastfolge berichtest, liefere den entsprechenden Link zur Folge mit. Mache es deinen Lesern so einfach wie möglich dir zu folgen. Ein klarer „Call To Action“ hilft dir dabei ungemein.

Schritt 6: Bereite dich auf deine Gäste vor

Viele Menschen teilen unheimlich gerne ihren Content in den Sozialen Medien. Dieser Content ist sicherlich super, doch wenn die Interessenten dann über den „Call To Action“ auf die Website kommen und dort eine Wüste vorfinden ist dies nicht besonders ideal.

Oft sind die Webseiten so schlecht gemacht und ohne Informationen, dass der Eindruck der Gäste mehr als schlecht ist.

Stell dir vor du wirst zum Abendessen eingeladen und wenn du die Wohnung der Gastgeber betrittst gibt es nichts zu Essen. Nichts ist vorbereitet, keine Getränke sind da und natürlich auch kein Essen.

Wie würdest du das finden?

Würdest du mit einem guten Gefühl nach Hause fahren oder wärst du super enttäuscht und würdest nie wieder diese Freunde zu einem Abendessen besuchen? Ich denke du wärst enttäuscht und würdest dich vermutlich veräppelt fühlen.

So oder so ähnlich fühlen sich deine Gäste, wenn sie auf eine Website kommen, die einer Wüste gleicht.

Wenn keine Blogbeiträge zur Verfügung stehen, wenn du keine Freebies anbietest, die sich deine Interessenten herunterladen können. Nimm dir also Zeit, um etwas für deine Gäste vorzubereiten, sozusagen putze das Haus bevor deine Gäste kommen.

Zusammenfassung

  1. Gebe deinen Interessenten einen klaren „Call To Action“ dem sie folgen können. So hast du die Möglichkeit weiteren guten Content zu teilen.
  2. Nutze Social Media, um deinen mühsam produzierten Content zu teilen.
  3. Bereite dich auf deine Gäste vor. Begrüße deine Interessenten mit deinen Blogbeiträgen, Podcastfolgen oder Videos auf deiner Website.
2018-12-23T08:04:26+00:00Uncategorized|